Grundsätzliches

Vor dem eigentlichen Wurf müssen eine Menge Überlegungen angestellt werden. Welches Ziel will ich als Züchter erreichen? In erster Linie waren gesunde, umgängliche, kontaktfreudige, fröhliche, typvolle und arbeitsfreudige Hunde mein Ziel, die ihren Menschen das Zusammenleben und die Erziehung so leicht und angenehm machen wie meine Hunde das bei mir tun; Smiling Fellow’s eben. Auch optisch sollen die Hunde selbstverständlich dem Standard entsprechen. Ich persönlich bevorzuge knochenstarke Dalmatiner, die aber trotzdem noch die Eleganz und Leichtigkeit eines Dalmatiners ausstrahlen. Ein weiteres unabdingbares Bindeglied zwischen schönen und leistungsfähigen Hunden ist natürlich ein exzellentes Gangwerk.BiscuitJuli2013

Neben der richtigen Verpaarung und auch immer etwas Glück gehört dazu natürlich eine optimale Prägungsphase mit der Gewöhnung an die verschiedensten Umweltreize, fremde Tiere, Menschen und Umgebungen, um die Welpen umfassend auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Dazu gehört aber auch die Vorbereitung der Zweibeiner auf das neue Familienmitglied; immer nach dem Grundsatz: nur ein Hund der seinen Bedürfnissen entsprechend gehalten wird, ist auch ein glücklicher Gefährte seines Menschen.
Um alle diese Ziele auch umsetzen zu können bedarf es der Zeit. Deshalb habe ich nur etwa alle zwei bis drei Jahre einen Wurf aufgezogen. Der Hauptgrund hierfür ist natürlich, wie eben angesprochen, dass ein Hund etwa 2 1/2 Jahre braucht um vollständig ausgereift zu sein. Bis dahin dürften dann auch alle Stärken und Schwächen der einzelnen Hunde sichtbar sein, was wiederum Rückschlüsse über die letzte Verpaarung gibt und für die Zukunft aussagt, auf was geachtet werden muss, um das gesetzte Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Wie in so vielen Bereichen des Lebens ist weniger manchmal mehr…

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Und manchmal ist es auch die richtige und logische Konsequenz nicht mehr zu züchten. In meinem Fall hat das verschiedene Gründe. Ich habe mit Biscuit eine Hündin die ich leider kastriere lassen musste weil sie derart scheinschwanger wurde, dass dieser sonst so fröhliche Hund bis zu 5 Monate nach der Läufigkeit nur depressiv war und nicht mal spazieren gehen wollte. Seit der Kastration ist sie zum Glück wieder der fröhliche Hund, der sie sonst immer war.

 

 

Dann war es mir immer wichtig mit meinen Hunden zu arbeiten und das habe ich viel und ausgiebig getan und auch viele der Smiling Fellow`s in anderen Familien tun das gerne und gut. Nur ist das Hauptklientel der Dalmatinerkäufer gar nicht interessiert an Hunden die arbeiten wollen und beschäftigt werden müssen. Und das macht dann die Vermittlung von 10-12 Welpen nicht gerade leichter. Bevor ich aber die Welpen an Leute gebe, von denen ich überzeugt bin, dass ein solcher Hund nicht passt… da höre ich lieber auf.

HeideTag3-Tuna (202 von 652)

Und da ich seit einiger Zeit einen Jagdschein habe war es nun auch an der Zeit einen Hund für die Jagd und für das große Hobby Dummyarbeit zu haben. Und so kam Tuna; ein Labrador aus spezieller jagdlicher Leistungszucht.